EM: Lebrun-Brüder verteidigen Titel, Gold für Kukulkova/Bajor

    Die Lebrun-Brüder haben bei den Europameisterschaften in Ljubljana ihren Doppel-Titel erfolgreich verteidigt. In einem Fünf-Satz-Match setzten sie sich gegen die Schweden Anton Källberg und Kristian Karlsson durch. Bei den Damen ging Gold an die polnisch-slowakische Kombination Natalia Bajor und Tatiana Kukulkova.

    They did it again! Felix und Alexis Lebrun werden nach Linz erneut Europameister im Herren-Doppel.  (©ETTU)
    They did it again! Felix und Alexis Lebrun werden nach Linz erneut Europameister im Herren-Doppel. (©ETTU)

    Die Doppel-Europameister bei der EM in Ljubljana stehen fest: Felix Lebrun verteidigte an der Seite seines Bruders Alexis den 2024 in Linz gewonnenen Doppel-Titel. Bei den Damen triumphierte die polnisch-slowakische Kombination Natalia Bajor und Tatiana Kukulkova.

    Sie haben es wieder getan: Die Brüder Alexis und Felix Lebrun haben sich den Titel im Herren-Doppel geholt. Gegen die Schweden Anton Källberg und Kristian Karlsson setzten sie sich in einem umkämpften Fünf-Satz-Finale durch. Bei den Damen triumphierten Natalia Bajor (Polen) und Tatiana Kukulkova (Slowakei). Das Duo bezwang die amtierenden U21-Europameisterinnen Anna Brzyska und Zuzanna Wielgos aus Polen, die zuvor für das Halbfinal-Aus von Nina Mittelham und Annett Kaufmann verantwortlich waren. Das deutsche Duo durfte bei der Siegerehrung die Bronze-Medaille in Empfang nehmen.

    Lebrun-Brüder verteidigen Titel

    Das Herren-Finale entwickelte sich zu einem spannenden Fünf-Satz-Match. Die Schweden erwischten dabei den besseren Start und sicherten sich den ersten Durchgang mit 11:5. Doch die französischen Brüder schlugen zurück und entschieden die nächsten beiden Sätze mit 11:5 und 11:8 für sich. Mit dem 2:1-Vorsprung hatten die Brüder die Titelverteidigung schon in Aussicht, mussten aber einen Ausgleich der Schweden hinnehmen – es ging in den Entscheidungssatz. Dort erwischten die Schweden zunächst den besseren Start und gingen mit 3:0 in Führung. Die Franzosen ließen jedoch nicht locker und der Rest des Satzes verlief weitestgehend auf Augenhöhe, ehe sich Felix und Alexis Lebrun mit 10:8 zwei Matchbälle erspielten und direkt den ersten zum Sieg nutzten.

    Damit wiederholten die Franzosen ihren Triumph von 2024 in Linz, als sie ebenfalls gegen ein schwedisches Doppel – damals Anton Källberg und Truls Moregard – gewonnen hatten. Inzwischen haben sich die beiden auch international als eines der erfolgreichsten Doppel etabliert. Auch schon 2022 in München standen die Brüder gemeinsam auf dem EM-Podium und holten Bronze. 2025 erreichten sie bei den Weltmeisterschaft in Doha ebenfalls den dritten Platz.

    Natalia Bajor aus Polen und Tatiana Kukulkova aus der Slowakei feierten ihren ersten gemeinsamen Europameistertitel. (©ETTU)
    Natalia Bajor aus Polen und Tatiana Kukulkova aus der Slowakei feierten ihren ersten gemeinsamen Europameistertitel. (©ETTU)

    Kukulkova und Bajor lassen Polinnen keine Chance

    Eine beinahe rein polnische Angelegenheit war derweil das Damen-Finale. Den  Europameistertitel sicherten sich am Ende Tatiana Kukulkova und Natalia Bajor. Die slowakisch-polnische Kombination setzte sich gegen die U21-Europameisterinnen Zuzanna Wielgos und Anna Brzyska in drei engen Sätzen mit 14:12, 11:8 und 13:11 durch. Insbesondere im ersten und dritten Durchgang bewiesen Kukulkova und Bajor Nervenstärke und entschieden beide Sätze in der Verlängerung für sich, nachdem sie zwischendurch auch Satzbälle der rein polnischen Paarung abwenden mussten.

    Bereits im Halbfinale hatte das Duo seine starke Form unter Beweis gestellt und die erfahrenen Rumäninnen Bernadette Szocs und Elizabeta Samara mit 3:0 ausgeschaltet.

    Für Wielgos und Brzyska endete damit das Turnier mit der Silbermedaille. Die beiden Polinnen hatten sich im Viertelfinale gegen die Französinnen Prithika Pavade und Charlotte Lutz durchgesetzt und anschließend mit ihrem Sieg gegen Kaufmann und Mittelham das Finale erreicht.

    Die Finalergebnisse im Überblick:

    Herren-Doppel:

    Finale:
    Alexis Lebrun/Felix Lebrun (FRA) – Kristian Karlsson/Anton Källberg (SWE) 3:2 (-5,5,8,-7,8)

    Damen-Doppel:

    Finale:
    Tatiana Kukulkova/Natalia Bajor (SVK/POL) – Zuzanna Wielgos/Anna Brzyska (POL) 3:0 (12,8,11)

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