Buntes

April, April: Kein einheitliches Format der Seitenkante

Revolution: Die ITTF stellt eine neue Regel für Außentreffer an der Tischkante auf. (©Pixabay)

01.04.2025 - Viele von Ihnen sind direkt darauf gekommen, andere verbreiteten unsere Fake-Nachricht bereits über diverse WhatsApp-Gruppen und zeigten sich verwundert über die vermeintlich neue Regel. Leider müssen wir Sie enttäuschen: Es gibt kein einheitliches Format der Seitenkante, Außentreffer bleiben weiter möglich. Die Idee ist nur für den diesjährigen Aprilscherz in den Köpfen der myTischtennis.de-Redaktion entstanden.

Und so lautete der Originaltext zu unserem traditionellen Aprilscherz:

Beim diesjährigen Annual General Meeting (AGM) der ITTF im Rahmen der Individual-WM in Katar wird Ende Mai eine weitreichende Entscheidung getroffen, die das Regelwerk weiter verändern wird. So wird beschlossen, dass die Seitenkante bei allen Wettkampftischen künftig ein einheitliches Format haben soll. Diskussionen über "Kante" oder "Außen" sollen durch die grundlegende Revolution künftig der Vergangenheit angehören. 

Jeder Tischtennisspieler kennt folgende Situation zu gut: Ein Ball trifft nicht die normale Außenkante, sondern die Seitenkante, also den Rand des Tisches, der direkt an die Seitenflächen angrenzt. Bislang war es so, dass der Bereich außerhalb des Tisches als „Außentreffer” galt und ein Ball, der dort landete, als "Aus" und somit als Punkt für den Gegner gewertet wurde. Das neue, von der ITTF beschlossene Format wird diese Problematik ein für allemal beenden. Künftig sollen alle Bälle, die an den Seitenkanten des Tisches landen, als Teil des Spiels gezählt werden.

Diese Entscheidung, die den Wettkampftischen weltweit einheitliche Maße verleiht, zielt darauf ab, dass die Schiedsrichter seltener einschreiten müssen. Alle Wettkampftische entsprechen denselben Standards, was insbesondere bei internationalen Wettbewerben wie der Weltmeisterschaft und den Olympischen Spielen von großer Bedeutung ist. Zudem soll so die Risikobereitschaft gefördert und mehr Fairness garantiert werden.

Die ITTF verfolgt mit dieser Entscheidung das vorrangige Ziel, den Tischtennissport noch interessanter zu gestalten. Wie sich diese Neuerung langfristig auswirken wird, bleibt abzuwarten. Sicher ist: Die Tischtennisfans dürfen sich auf noch mehr spektakuläre Ballwechsel freuen.

(FKT)

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